F51.- Nichtorganische Schlafstörungen
Info zu der F51.- Nichtorganische Schlafstörungen
In vielen Fällen ist eine Schlafstörung Symptom einer anderen psychischen oder körperlichen Krankheit. Ob eine Schlafstörung bei einem bestimmten Patienten ein eigenständiges Krankheitsbild oder einfach Merkmal einer anderen Krankheit (klassifiziert anderenorts in Kapitel V oder in anderen Kapiteln) ist, sollte auf der Basis des klinischen Erscheinungsbildes, des Verlaufs sowie aufgrund therapeutischer Erwägungen und Prioritäten zum Zeitpunkt der Konsultation entschieden werden. Wenn die Schlafstörung eine der Hauptbeschwerden darstellt und als eigenständiges Zustandsbild aufgefasst wird, dann soll diese Kodierung gemeinsam mit dazugehörenden Diagnosen verwendet werden, welche die Psychopathologie und Pathophysiologie des gegebenen Falles beschreiben. Diese Kategorie umfasst nur Schlafstörungen, bei denen emotionale Ursachen als primärer Faktor aufgefasst werden, und die nicht durch anderenorts klassifizierte körperliche Störungen verursacht werden.
Diagnosekriterien der F51.- Nichtorganische Schlafstörungen
| Kriterien / Symptome | F51.0 Nichtorganische Insomnie |
F51.1 Nichtorganische Hypersomnie |
F51.2 Nichtorganische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus |
F51.3 Schlafwandeln [Somnambulismus] |
F51.4 Pavor nocturnus |
F51.5 Albträume [Angstträume] |
F51.8 Sonstige nichtorganische Schlafstörungen |
F51.9 Nicht näher bezeichnet |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Symptome | Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen, unbefriedigender Schlaf trotz ausreichender Gelegenheit. Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit. | Übermäßige Schläfrigkeit trotz ausreichender Nachtruhe, Tagesmüdigkeit, eingeschränkte Leistungsfähigkeit. | Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, z. B. Schlafphasenverschiebung, Schlafstörungen abhängig vom Tagesrhythmus. | Unfreiwillige nächtliche Aktivitäten während des Schlafs, eingeschränkte Erinnerung. | Plötzliche nächtliche Angstattacken, Schreien, motorische Unruhe, Amnesie danach. | Albträume, häufiges Aufwachen mit Angst oder Traumerinnerung, Beeinträchtigung des Schlafs. | Andere nichtorganische Schlafstörungen, z. B. nächtliche Myoklonien, periodische Bewegungen der Gliedmaßen. | Unklar / nicht näher bezeichnet. |
| Dauer | Wochen bis Monate, variabel | Wochen bis Monate, variabel | Variabel, oft chronisch | Monate bis Jahre, episodisch | Episodisch, meist im Kindesalter | Variabel, oft wiederkehrend | Variabel | Unklar |
| Ausschlusskriterien | Organische Schlafstörungen, Substanz- oder Medikamenten-induzierte Störungen ausgeschlossen | Wie F51.0 | Wie F51.0 | Wie F51.0 | Wie F51.0 | Wie F51.0 | Andere Ursachen ausgeschlossen | Unklar |
Codierung der F51.- Nichtorganische Schlafstörungen
F51.0 Nichtorganische Insomnie
Diese Diagnosekategorie wird verwendet, wenn eine anhaltende Ein- und/oder Durchschlafstörung besteht, die nicht auf organische Ursachen (z. B. neurologische Erkrankungen, Substanzen, andere Schlafstörungen wie Schlafapnoe) zurückgeführt werden kann. Betroffene klagen über schlechte Schlafqualität, häufiges nächtliches Erwachen oder vorzeitiges morgendliches Erwachen. Der gestörte Schlaf führt zu Beeinträchtigungen im Tagesverlauf wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit oder Leistungsminderung.
Die Störung kann akut, episodisch oder chronisch verlaufen und ist oft mit psychischen Belastungen, Stress oder anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen assoziiert.
Diagnosekriterien der F51.0 Nichtorganische Insomnie
Die Kriterien zur Diagnose beinhalten:
🌙 Schlafstörungen
- Ein- oder Durchschlafprobleme bzw. vorzeitiges Erwachen
- Schlaf ist nicht erholsam oder ausreichend
🕒 Dauer und Häufigkeit
- Beschwerden bestehen mindestens dreimal pro Woche über mindestens einen Monat
😴 Beeinträchtigung am Tag
- Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme, Leistungseinbußen
❌ Ausschluss organischer Ursachen
- Schlafprobleme sind nicht durch organische Erkrankungen, Substanzen oder primäre Schlafstörungen erklärbar
Typische Erscheinungsbilder / Beispiele
- Längeres Wachliegen beim Einschlafen trotz Müdigkeit
- Nächtliches, wiederholtes Erwachen mit Schwierigkeiten, erneut einzuschlafen
- Frühmorgendliches Erwachen ohne erholsamen Schlaf
- Tagsüber anhaltende Erschöpfung, Reizbarkeit und reduzierte Belastbarkeit
Codierung und Besonderheiten
- F51.0 ist eine Unterkategorie der nichtorganischen Schlafstörungen (F51.-).
- Die Diagnose wird vergeben, wenn eine primär psychisch bedingte Schlafstörung vorliegt.
- Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache (z. B. Stress, Depression, Angststörung) und umfasst oft eine Kombination aus Schlafhygiene, kognitiv-behavioraler Therapie und ggf. medikamentöser Unterstützung.
F51.1 Nichtorganische Hypersomnie
Diese Diagnosekategorie wird verwendet, wenn übermäßige Schläfrigkeit am Tag besteht, die nicht durch organische Ursachen (wie z. B. Narkolepsie, Schlafapnoe oder neurologische Erkrankungen) erklärt werden kann. Betroffene berichten über verlängerte Schlafepisoden in der Nacht oder wiederholtes Einschlafen am Tag, trotz ausreichender Schlafdauer. Die Störung führt zu erheblichem Leidensdruck und Beeinträchtigungen im Alltag, etwa durch reduzierte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsprobleme oder soziale Einschränkungen.
Nichtorganische Hypersomnie tritt häufig im Zusammenhang mit psychischen Störungen wie Depressionen oder Angststörungen auf und kann akut oder chronisch verlaufen.
Diagnosekriterien der F51.1 Nichtorganische Hypersomnie
Die Kriterien zur Diagnose beinhalten:
😴 Übermäßige Tagesschläfrigkeit
- anhaltendes Schlafbedürfnis trotz ausreichender oder verlängerter Nachtruhe
- wiederholtes unwillkürliches Einschlafen am Tag
🕒 Dauer und Häufigkeit
- Beschwerden bestehen regelmäßig über mindestens einen Monat oder wiederholt in Episoden
🌙 Beeinträchtigungen im Alltag
- reduzierte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Unfallrisiko erhöht
❌ Ausschluss organischer Ursachen
- Hypersomnie ist nicht durch Narkolepsie, Schlafapnoe, Medikamenteneffekte oder neurologische Erkrankungen erklärbar
Typische Erscheinungsbilder / Beispiele
- Wiederholtes Einschlafen während Arbeit, Gesprächen oder beim Lesen
- Sehr lange Schlafepisoden in der Nacht, ohne Erholungseffekt
- Gefühl, auch nach langem Schlaf weiterhin müde oder erschöpft zu sein
- Ständige Tagesmüdigkeit mit sozialer Rückzugstendenz
Codierung und Besonderheiten
- F51.1 gehört zur Gruppe der nichtorganischen Schlafstörungen (F51.-).
- Die Diagnose wird vergeben, wenn die Hypersomnie primär psychisch bedingt ist.
- Therapeutisch stehen psychotherapeutische Verfahren, Schlafhygiene und die Behandlung begleitender psychischer Störungen im Vordergrund.
F51.2 Nichtorganische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus
Diese Diagnosekategorie wird verwendet, wenn eine andauernde oder wiederkehrende Störung im zeitlichen Ablauf von Schlaf- und Wachphasen besteht, die nicht durch organische Ursachen erklärbar ist. Betroffene leiden unter Einschlaf- oder Durchschlafproblemen sowie unter ausgeprägter Tagesmüdigkeit, da ihr Schlaf-Wach-Rhythmus nicht mit den üblichen sozialen oder beruflichen Anforderungen übereinstimmt.
Die Störung ist psychisch bedingt und kann durch unregelmäßige Lebensgewohnheiten, psychische Belastungen oder andere psychische Störungen ausgelöst oder verstärkt werden. Sie führt zu erheblichem Leidensdruck und beeinträchtigt die soziale, schulische oder berufliche Funktionsfähigkeit.
Diagnosekriterien der F51.2 Nichtorganische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus
Die Kriterien zur Diagnose beinhalten:
⏰ Anhaltende Verschiebung des Schlaf-Wach-Musters
- Schlaf- und Wachphasen weichen deutlich von gesellschaftlichen Normen ab
- Schwierigkeiten, zu „üblichen“ Zeiten einzuschlafen oder aufzuwachen
😴 Tagessymptome
- ausgeprägte Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Leistungseinbußen
- Beeinträchtigungen im sozialen und beruflichen Alltag
📆 Dauer und Regelmäßigkeit
- Beschwerden bestehen über mindestens einen Monat oder treten wiederholt in Episoden auf
❌ Ausschluss organischer Ursachen
- die Störung ist nicht durch organische Schlafstörungen, neurologische Erkrankungen oder Substanzeffekte erklärbar
Typische Erscheinungsbilder / Beispiele
- Verzögerte Schlafphase: Einschlafen sehr spät in der Nacht, Schwierigkeiten beim morgendlichen Aufstehen
- Vorverlagerte Schlafphase: sehr frühes Einschlafen und frühes Erwachen, oft mit Tagesmüdigkeit
- Irreguläres Schlafmuster ohne festen Rhythmus
- Belastung durch Konflikte mit sozialen und beruflichen Anforderungen
Codierung und Besonderheiten
- F51.2 gehört zur Gruppe der nichtorganischen Schlafstörungen (F51.-).
- Sie wird vergeben, wenn die Störung eindeutig psychisch bedingt ist.
- Behandlungsmöglichkeiten umfassen Schlafhygiene, Verhaltenstherapie, Chronotherapie und die Behandlung begleitender psychischer Erkrankungen.
F51.3 Schlafwandeln [Somnambulismus]
Diese Diagnosekategorie beschreibt wiederholte Episoden von Aufstehen und Umhergehen während des Schlafs, meist im ersten Drittel der Nacht während der Tiefschlafphasen. Betroffene wirken dabei äußerlich wach, sind jedoch in einem schlafähnlichen Bewusstseinszustand, mit stark eingeschränkter Reaktionsfähigkeit und fehlender bewusster Wahrnehmung.
Das Schlafwandeln ist nicht durch organische Ursachen erklärbar und tritt häufiger im Kindes- und Jugendalter auf, kann jedoch auch bei Erwachsenen vorkommen. Während oder nach einer Episode besteht in der Regel eine Amnesie für das Geschehen. Die Störung kann zu erheblichen Belastungen und Verletzungsrisiken führen.
Diagnosekriterien der F51.3 Schlafwandeln
Die Kriterien zur Diagnose beinhalten:
🚶 Wiederholtes Aufstehen aus dem Bett im Schlaf
- meist während des ersten Drittels der Nacht
- Betroffene gehen umher, setzen sich auf oder führen einfache Handlungen aus
😵 Eingeschränktes Bewusstsein
- starres Gesicht, leeres Starren, kaum Reaktion auf Ansprache
- Handlungen wirken automatisiert und zielgerichtet, ohne bewusste Steuerung
🧠 Amnesie für die Episode
- nach dem Erwachen fehlt die Erinnerung an den Vorfall ganz oder teilweise
⚡ Beeinträchtigung oder Risiko
- Gefahr von Verletzungen oder Störungen des sozialen und familiären Umfelds
- erheblicher Leidensdruck durch die Episoden oder ihre Folgen
❌ Ausschluss organischer Ursachen
- nicht erklärbar durch Epilepsie, andere Schlafstörungen organischer Art oder Substanzeinfluss
Typische Erscheinungsbilder / Beispiele
- Aufstehen aus dem Bett und zielloses Umhergehen in der Wohnung
- Durchführen einfacher Tätigkeiten (z. B. Türen öffnen, Kleidung anziehen)
- Manchmal Sprechen oder Murmeln während der Episode
- Ungewöhnliche Reaktionslosigkeit auf Ansprache oder Weckversuche
- Nach der Episode: Rückkehr ins Bett, meist ohne Erinnerungen
Codierung und Besonderheiten
- F51.3 gehört zu den nichtorganischen Schlafstörungen (F51.-).
- Die Diagnose wird gestellt, wenn Schlafwandeln eindeutig psychisch bedingt ist.
- Abzugrenzen von epileptischen Anfällen, Parasomnien organischer Ursache oder substanzinduzierten Zuständen.
- Behandlung: Aufklärung, Sicherheitsmaßnahmen im Haushalt, ggf. Verhaltenstherapie oder psychotherapeutische Unterstützung.
F51.4 Pavor nocturnus
Der Pavor nocturnus, auch Nachtschreck genannt, ist eine nichtorganische Schlafstörung, die typischerweise in den ersten Stunden nach dem Einschlafen während der Tiefschlafphasen auftritt. Betroffene – meist Kinder – erwachen plötzlich mit einem intensiven Angstschrei, sind stark verängstigt und zeigen ausgeprägte vegetative Symptome wie Herzrasen, Schweißausbrüche oder beschleunigte Atmung.
Während der Episode wirken die Betroffenen verwirrt und kaum ansprechbar. Sie lassen sich nur schwer wecken und erinnern sich am nächsten Morgen in der Regel nicht an den Vorfall. Pavor nocturnus ist nicht durch organische Ursachen bedingt und tritt häufiger im Kindesalter auf, kann jedoch auch bei Erwachsenen vorkommen.
Diagnosekriterien der F51.4 Pavor nocturnus
Die Kriterien zur Diagnose beinhalten:
😱 Plötzliche Episoden intensiver Angst
- abruptes Erwachen mit lautem Schrei oder Panikreaktion
- Auftreten meist im ersten Drittel der Nacht
💓 Ausgeprägte vegetative Symptome
- Herzrasen, starkes Schwitzen, beschleunigte Atmung
- gerötetes Gesicht, erweiterte Pupillen
🧠 Verwirrtheit und eingeschränkte Ansprechbarkeit
- Betroffene wirken desorientiert, reagieren kaum auf Ansprache
- schwer zu beruhigen oder zu wecken
❌ Amnesie für die Episode
- am nächsten Tag meist keine bewusste Erinnerung an das Ereignis
⚡ Ausschluss organischer Ursachen
- nicht durch Epilepsie, andere Schlafstörungen oder Substanzen erklärbar
Typische Erscheinungsbilder / Beispiele
- Kind schreit plötzlich nachts laut auf, sitzt panisch im Bett
- Augen weit geöffnet, schwitzend, Herzrasen, unkontrollierbare Angstreaktion
- Eltern können das Kind kaum beruhigen, es wirkt „wie abwesend“
- Am nächsten Morgen keine Erinnerung an den Vorfall
Codierung und Besonderheiten
- F51.4 ist Teil der nichtorganischen Schlafstörungen (F51.-).
- Tritt gehäuft bei Kindern im Alter von 4–12 Jahren auf, seltener bei Erwachsenen.
- Abgrenzung wichtig zu Albträumen (F51.5), da beim Pavor nocturnus keine bewusste Traumerinnerung besteht.
- Therapie oft nicht notwendig, da die Störung meist spontan verschwindet. Unterstützend: Schlafhygiene, Stressabbau, Sicherheit im Schlafumfeld.
F51.5 Albträume [Angstträume]
Der Begriff Albträume, auch Angstträume genannt, beschreibt eine nichtorganische Schlafstörung, bei der wiederholt lebhafte, angsteinflößende Träume auftreten. Diese Träume führen in der Regel zu einem abrupten Erwachen in der zweiten Nachthälfte während der REM-Schlafphase. Die Betroffenen sind nach dem Aufwachen vollständig orientiert, erinnern sich klar an den Trauminhalt und erleben häufig intensive Angstgefühle. Albträume beeinträchtigen den Schlaf und können zu Tagesmüdigkeit, Leistungsabfall und psychischem Leidensdruck führen.
Diagnosekriterien der F51.5 Albträume
Die Kriterien zur Diagnose beinhalten:
😨 Wiederkehrende, intensive Angstträume
- Träume mit bedrohlichem oder schrecklichem Inhalt
- typisches Auftreten in der zweiten Nachthälfte (REM-Schlaf)
🛌 Erwachen mit starker Furcht
- Betroffene wachen abrupt auf, begleitet von Angstgefühlen
- klare, lebhafte Erinnerung an den Traum
🧠 Rasche Orientierung und Ansprechbarkeit
- im Gegensatz zum Pavor nocturnus sofortiges Bewusstsein nach dem Erwachen
- volle Kontaktfähigkeit mit der Umwelt
💤 Beeinträchtigung des Schlafes
- Albträume führen zu wiederholten Schlafunterbrechungen
- mögliche Folge: Tagesmüdigkeit, Angst vor dem Einschlafen
❌ Ausschluss organischer Ursachen
- nicht erklärbar durch Substanzeinfluss, neurologische Erkrankungen oder andere Schlafstörungen
Typische Erscheinungsbilder / Beispiele
- Wiederkehrende Träume von Verfolgung, Katastrophen oder Bedrohung
- Erwachen mit intensiver Angst, klare Erinnerung an den Traum
- Vermeidung des Einschlafens aus Angst vor Albträumen
- Beeinträchtigung der Tagesaktivitäten durch Schlafstörungen
Codierung und Besonderheiten
- F51.5 gehört zu den nichtorganischen Schlafstörungen (F51.-).
- Abgrenzung zu Pavor nocturnus (F51.4): hier keine bewusste Traumerinnerung, dort klare Erinnerung.
- Albträume können idiopathisch sein oder im Rahmen anderer psychischer Störungen auftreten (z. B. PTSD, Depression, Angststörungen).
- Therapie: Psychoedukation, Stressbewältigung, Imagery Rehearsal Therapy (Trauminhalt verändern), ggf. Behandlung einer zugrunde liegenden psychischen Störung.
F51.8 Sonstige nichtorganische Schlafstörungen
Die Diagnose wird vergeben, wenn eine klinisch bedeutsame Schlafstörung vorliegt, die mit psychischer Belastung oder funktionellen Einschränkungen verbunden ist, deren Erscheinungsbild aber nicht in die definierten Unterkategorien passt.
F51.9 Nichtorganische Schlafstörung, nicht näher bezeichnet
Weitere ICD-10-Diagnosen
ICD-10 Diagnosen
- F00-F09 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
- F10-F19 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
- F20- F29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
- F30-F39 Affektive Störungen
F40-F48 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen - F50-F59 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
F60-F69 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen - F70-F79 Intelligenzstörung
- F80-F89 Entwicklungsstörungen
- F90-F98 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
- F99-F99 Nicht näher bezeichnete psychische Störungen
Quellen
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